START!

NEAs Geburtsstunde

Es ist soweit …. endlich! Nachdem ich mich nun Stunden- und Tagelang mit Hosting-Modellen, Content-Management-Systemen, Designs, DSGVO, eprivacy, php und html u.v.m. beschäftigt habe, ist mein Baby nun endlich da! Ab jetzt kann ich mich dem widmen, wofür ich diese Plattform geschaffen habe: Schreiben!

… einfach mal anfangen. Was soll schon passieren?

Schreiben, das ist eine Herzensangelegenheit von mir. Solange ich denken kann, liebe ich Geschichten. Wähle meine Lieblingslieder mehr nach ihren Texten, als nach ihrer Melodie. Irgendwie übte das geschriebene Wort immer eine besondere Faszination auf mich aus, es hatte Gewicht. Das Geschriebene kann man nicht zurücknehmen. Wann immer ich etwas wirklich Wichtiges zu sagen hatte, wählte ich dafür Papier und Tinte.

Als kleines Mädchen war ich fest davon überzeugt Schriftstellerin zu werden „wenn ich groß bin“. Felsenfest habe ich daran geglaubt, das dies eines Tages so sein würde. Nun … das Leben kam dazwischen. All die Belehrungen und wohlgemeinten Hinweise „Schriftsteller wird man nicht einfach so-da musst du erstmal Journalistin werden.“ ….. „Davon kann man aber nicht leben“ …. „Wieso sollte denn jemand lesen was du schreibst?“ … und so weiter. Wir kennen das alle. Gutgemeinte Ratschläge, die uns auf den “richtigen“ Weg bringen sollen. Damit wir unser Brot verdienen und uns die “Flausen“ aus dem Kopf schlagen.
Und sie wirken, obwohl wir das nicht wollen, uns erst noch sträuben, gibt es am Ende nur Wenige die ihr Ziel unbeirrt weiter verfolgen. Die Meisten von uns gehen dann doch den Weg der Vernunft, den Sicheren. Kein Risiko eingehen für brotlose Kunst. Leben, das kann man ja nach der Arbeit. Als Hobby. Was aber, wenn mit Mitte 30 die gut-bürgerliche to-Do-Liste abgearbeitet ist?

Mit etwas Glück erinnern wir uns dann an die Herzenswünsche, an die Dinge, die wir wirklich, wirklich einmal tun wollten. Nur leider fehlt uns inzwischen die unerschütterliche Zuversicht des 7-jährigen Ichs. Sie musste dem neuen Ich weichen, dem schon zu viele Menschen gesagt hatten, wie es sein sollte. Dieses sabotiert sich dann ganz hervorragend selbst „Wer sollte das schon lesen wollen? Und überhaupt Ich habe ja auch gar keine Zeit“ ….

Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Manchmal glimmt aber auch ein Funke Mut auf und vertreibt die dunklen Schatten des Zweifels. Es entsteht etwas Neues. So wie jetzt, hier, ursprünglich aus einer Weinlaune heraus. Corona-Krise, Lockdown, Isolation & Riesling müssen keine destruktive Kombination sein 😉 Ich nehme mir jetzt Zeit für brotlose Kunst, und wenn das nichts wird kann das ja immer noch weg -später.

Ich hoffe ihr begleitet mich auf meiner Reise ins Unbekannte. Vielleicht findet ihr Euch ja von Zeit zu Zeit wieder!

Eure NEA

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